Jahresbericht 2009


Das Jahr startete mit dem Skitag welchen wir im Sörrenberg verbringen wollten. Da es aber über Nacht so viel Schnee gab und die Strassen noch nicht geräumt waren als wir uns auf den weg machen wollten blieben wir zu Hause, bis auf zwei verrückte die Heute noch behaupten sie hätten einen wunderbaren Skitag erlebt.

Umso besser verlief die Jassmeisterschaft am 6. März. 60 Jasserinnen und Jasser waren anwesend. Trotz Wirtschaftskrise konnten die ersten zwei Plätze wie gewohnt ein Goldvreneli entgegennehmen. Für alle andern gabs Buurebrot, Wein, Speck usw. und für die Frauen noch ein Primeli. Im ersten Rang war wieder einmal ein Mitglied, nämlich Schmid Ruedi. Die Siegerin des Vorjahres schaffte es immerhin wieder auf Platz zwei. Herzlichen Dank den Organisatoren und Helfern.

Den Auffahrtsgrillplausch konnten wir wieder bei schönem Wetter und wie immer mit vielen Anwesenden geniessen.

Das Jugendfest stand auch wieder einmal auf dem Jahresprogramm.
Dank grossem Einsatz von jung und alt stand das Zelt bereits um 9 Uhr fix fertig an seinem Platz und wir gönnten uns das wohlverdiente Bier, dazu Wurst und Brot.
Für den Freitagabend hatte sich die Jugendfestkomission einmal etwas anderes ausgedacht. Jeder Verein des Dorfes hatte Gelegenheit während einer kurzen Zeit seine Tätigkeit vorzustellen. Mark Sterchi studierte mit unseren Radballern ein Programm ein welches sich wirklich sehen lassen konnte und ich glaube auch den Anwesenden im Zelt hatte unsere Aufführung sehr gut gefallen. Auch die Darbietungen anderer Vereine war sehenswert und unterhaltsam.
Den Umzug bestritten wir mit einem Balken auf Rädern. Es brauchte doch noch einiges an Kraft dieses Teil zu bewegen. Als wir zum Schluss noch ins Oberdorf hinauf und wieder runter mussten liess das Muskelkater nicht lange auf sich warten. Es war deshalb höchste Zeit, auf dem Heimweg im Frohsinn einen halt zu machen.
Leider begann es am Samstagabend zu regnen was in den Beizen rund um die Turnhalle bald zu Platzproblemen führte. Somit war auch das Festzelt wieder einmal gut besucht. Ich möchte allen Danken welche in irgendeiner weise an diesem tollen Wochenende mitgeholfen haben.

Die Vereinsreise am 30. August führte uns auf die Wasserflue. Bevor wir den Aufstieg unter die Füsse nahmen, genossen wir noch einen Kaffe auf der Saalhöhe. Dann ging’s los. Es lag etwas Dunst in der Ferne, aber die Aussicht von der Wasserflue war super. Vor lauter was sieht man dort? Weißt du welcher Berg man dort sieht? Vergassen wir einen Augenblick die Zeit.
Wir sollten um etwa 12 Uhr auf dem Benkerjoch sein wo Trix, Thimo und Willi das Feuer entfachten zum Grillen. Es hatte leider nicht viel Holz dort und als wir dann noch verspätet kamen zehrte Willi bereits von der Reserve. So wurde uns beim eintreffen zuerst der Ranzen geputzt, bevor wir dann gemütlich unser Zmittag einnahmen.
Durch den schattigen Wald wanderten wir weiter Richtung Staffelegg. Nur Max wollte früher auf das Postauto und lief wie ein Wiesel davon. Etwas später waren wir wieder auf gleicher höhe. Dumm nur, Mäx war auf der falschen Bergflanke. Leider verpasste er den Wegweiser und merkte erst bald in Küttigen, dass die Staffelegg eigentlich höher liegen sollte. Natürlich war der Wegweiser viel zu klein und total am falschen Ort. Die Gartenwirtschaft auf der Staffelegg war gut besucht und die Serviertochter so ein Blitz, dass wir uns entschieden, die Glace erst zu Hause zu geniessen. Im Frohsinn angekommen liessen wir dann den Tag noch etwas ausklingen.

Wegen schlechtem Wetter wurde das Wanderweekend in ein Wellness-Tag umgewandelt. Wir fuhren ins Laguna Badeland in Weil am Rhein. Die einten verschliefen den Nachmittag im Liegestuhl, andere waren bei Kaffee und Kuchen im Restaurant und die jüngeren und jung gebliebenen vergnügten sich auf der Rutschbahn was das Zeug hielt. Bevor wir uns auf den Heimweg machten, genossen wir ein feines Nachtessen im Restaurant Blume in Magden, welches wir von einem früheren Ausflug kannten.

Das nächste essen liess nicht lange auf sich warten. Unser vereinseigenes Kochteam rief zum Spaghettiplausch ins Schützenhaus. Wunderbar war es. Zum Apéro gab es ein Partybrot von Ingrid. Absolute Weltklasse. Unter den vier verschiedenen Saucen zum Hauptgang war sicher für jeden sein Favorit dabei. Eine war von Schmid Peter selbst gemacht. Wie immer war dann das Dessert einfach zu viel. Weils aber soo gut ist, nimmt man halt doch noch ein oder auch zwei Stück Glace. Was dann noch übrig blieb wurde am Sonntag nach dem aufräumen noch gegessen.
Herzlichen Dank den Köchen. Speziell an Ingrid für das Partybrot und Chregu der die anderen Saucen Sponserte.

Ende November war schon wieder das Grümpelturnier an der Reihe. Wir begannen am Nachmittag mit den jungen. Da durfte ein aktiver pro Mannschaft mitspielen. So war der ansporn gross dass sich jeder ein Kollege suchte der noch nie gespielt hatte. Und die Grosis, Gotten, Göttis und Tanten vergnügten sich bei Kaffe und Kuchen. Danach ging es mit den Erwachsenen weiter. Es waren bis zuletzt dann doch noch 18 Mannschaften gemeldet und es wurde bis Mitternacht alles gegeben. Die Festwirtschaft hatte immer gut zu tun. Dass uns ein ganzer Tisch mit Vereinseigenen Leuten besuchte hat mich besonders gefreut. Herzlichen Dank auch den Technischen Betrieben Seon welche uns mit 200 Franken unterstützten.

Da die Chlaussäcke schon gekauft waren und es den ganzen Tag geregnet hatte, mussten wir das Chlausfüür kurzfristig in die Turnhalle verlegen. Grillen konnte man nicht, aber für Wienerli und Brot hats gereicht. Ein Herzliches Dankeschön dem Samichlaus, der uns trotzdem gefunden hatte und noch Nüsse und Mandarinen brachte.

Das isch 2009 gsi.
Migu